Während am Erich-Keller die Bergkirchweih von Tim Fischer mit — igitt! —Wasser ausgesegnet wurde... Foto: Klaus-Dieter Schreiter
Sowohl die Polizei als auch die Schausteller sind mit dem Verlauf der 254. Bergkirchweih zufrieden. Angesichts der eine Million Besucher hätten sich Verstöße „im Rahmen“ gehalten. Der Vorsitzende des Süddeutschen Schaustellerverbandes, Lorenz Kalb. sagte: „Wir sind sehr zufrieden, das war eine rundum gelungene Veranstaltung.“ Besonders erfreulich für Kalb, dass die Zusammenarbeit mit Polizei und Rettungsdiensten wieder bestens geklappt hat — „wir hatten eine herrliche Festzeit hier auf dem Berg.“
Auch mit dem allnächtlichen „Bergabtrieb“ ist die Polizei offenbar gut zurecht gekommen — allein am Pfingstsamstag hielten sich gegen Mitternacht nach polizeilicher Schätzung noch rund 5000 Personen friedlich am Martin- Luther-Platz auf.
Während der gesamten Bergkirchweihzeit wurden von der Erlanger Polizei 322 Straftaten mit direkten Bezug zum Berg aufgenommen. Davon ereigneten sich 109 Straftaten auf dem Festgelände und 213 Straftaten im Zusammenhang mit dem Berg im Stadtgebiet. Dies bedeutet bei den Strafanzeigen einen Rückgang um vier Prozent bei einem gleichzeitigem Rekordbesuch. Ein Polizeisprecher: „Es muss ganz klar festgestellt werden, dass rund um die Bergkirchweih weniger passiert ist, als im letzten Jahr.“ Erfolgreich waren offenbar auch die Jugendpräventionseinsätze der Polizei, die bereits vor dem Berg tätig wurde — Flaschenberge und entsprechend riechende Gullys zeugten von den Erfolgen.
...ging es beim Fassbegräbnis etwas turbulent und unübersichtlich zu. Foto: Klaus-Dieter Schreiter
Der Bergabschied wurde noch einmal zu einer recht bewegten Prozedur, weil sich Tausende zu den Klängen von Lili Marleen an mindestens vier Kellern in den Armen lagen — zwischen Niklas-Keller und der Bergstraße hatte in dem chaotisch-gefährlichen Gedränge selbst der baumlange „Bergreferent“ Konrad Beugel Mühe, Haltung zu bewahren.
Das Fassbegräbnis erwies sich erneut als eine Prozedur, die Standfestigkeit, gute Nerven und Durchsetzungsvermögen erforderte. Festwirt Thomas Fischer, der in einem professionellen Briefing Oberbürgermeister Siegfried Balleis in die letzte choreografischen Feinheiten (auch beim Dirigieren der „Berghymne“) einwies, hatte dem OB eine halbe Stunde Verlängerung abgetrotzt — eine Verlängerung, in der zumindest die Bands auf den Kellern neben dem Erich-Keller noch einmal zu musikalisch gelungenen Auftritten nutzten. Ausgerechnet „Pedro Savallas“ erwies sich nach einer aufreibenden Bergtour r als komplett erschöpft und klanglich völlig indisponiert.
Der Ausklang war — auch später in der Stadt — weitgehend friedlich, und die Sicherheitsbeamten am Erich-Ausschank, die Innenminister Joachim Herrmann abschirmen sollten, sahen die Sinnlosigkeit ihres Tuns bald ein. Sie fanden den Berg „lustig“.
Sowohl die Polizei als auch die Schausteller sind mit dem Verlauf der 254. Bergkirchweih zufrieden. Angesichts der eine Million Besucher hätten sich Verstöße „im Rahmen“ gehalten. Der Vorsitzende des Süddeutschen Schaustellerverbandes, Lorenz Kalb. sagte: „Wir sind sehr zufrieden, das war eine rundum gelungene Veranstaltung.“ Besonders erfreulich für Kalb, dass die Zusammenarbeit mit Polizei und Rettungsdiensten wieder bestens geklappt hat — „wir hatten eine herrliche Festzeit hier auf dem Berg.“
Auch mit dem allnächtlichen „Bergabtrieb“ ist die Polizei offenbar gut zurecht gekommen — allein am Pfingstsamstag hielten sich gegen Mitternacht nach polizeilicher Schätzung noch rund 5000 Personen friedlich am Martin- Luther-Platz auf.
Während der gesamten Bergkirchweihzeit wurden von der Erlanger Polizei 322 Straftaten mit direkten Bezug zum Berg aufgenommen. Davon ereigneten sich 109 Straftaten auf dem Festgelände und 213 Straftaten im Zusammenhang mit dem Berg im Stadtgebiet. Dies bedeutet bei den Strafanzeigen einen Rückgang um vier Prozent bei einem gleichzeitigem Rekordbesuch. Ein Polizeisprecher: „Es muss ganz klar festgestellt werden, dass rund um die Bergkirchweih weniger passiert ist, als im letzten Jahr.“ Erfolgreich waren offenbar auch die Jugendpräventionseinsätze der Polizei, die bereits vor dem Berg tätig wurde — Flaschenberge und entsprechend riechende Gullys zeugten von den Erfolgen.
...ging es beim Fassbegräbnis etwas turbulent und unübersichtlich zu. Foto: Klaus-Dieter Schreiter
Der Bergabschied wurde noch einmal zu einer recht bewegten Prozedur, weil sich Tausende zu den Klängen von Lili Marleen an mindestens vier Kellern in den Armen lagen — zwischen Niklas-Keller und der Bergstraße hatte in dem chaotisch-gefährlichen Gedränge selbst der baumlange „Bergreferent“ Konrad Beugel Mühe, Haltung zu bewahren.
Das Fassbegräbnis erwies sich erneut als eine Prozedur, die Standfestigkeit, gute Nerven und Durchsetzungsvermögen erforderte. Festwirt Thomas Fischer, der in einem professionellen Briefing Oberbürgermeister Siegfried Balleis in die letzte choreografischen Feinheiten (auch beim Dirigieren der „Berghymne“) einwies, hatte dem OB eine halbe Stunde Verlängerung abgetrotzt — eine Verlängerung, in der zumindest die Bands auf den Kellern neben dem Erich-Keller noch einmal zu musikalisch gelungenen Auftritten nutzten. Ausgerechnet „Pedro Savallas“ erwies sich nach einer aufreibenden Bergtour r als komplett erschöpft und klanglich völlig indisponiert.
Der Ausklang war — auch später in der Stadt — weitgehend friedlich, und die Sicherheitsbeamten am Erich-Ausschank, die Innenminister Joachim Herrmann abschirmen sollten, sahen die Sinnlosigkeit ihres Tuns bald ein. Sie fanden den Berg „lustig“.

